
Feuerbach steht genau auf dem Wendepunkt vom Rationalismus zum neuen michaelischen Impuls, wenn er schreibt:
"Der Zweck meiner Schriften ... ist: die Menschen aus Theologen zu Anthropologen,
aus Theophilen zu Philanthropen, aus Kandidaten des Jenseits zu Studenten des Diesseits,
aus religiösen und politischen Kammerdienern der himmlischen und irdischen Monarchie und Aristokratie zu freien,
selbstbewußten Bürgern der Erde zu machen.
(Aus Feuerbachs "Vorlesungen über das Wesen der Religion", 1848/49)
Rudolf Steiner hielt 1908 in Nürnberg seine sehr detaillierten Vorträge über die Apokalypse des Johannes.
Einer der Gründer der Christengemeinschaft, Johannes Rittelmeyer,
wirkte als Prediger von 1903 bis 1916 in Nürnberg. Gemeinsam mit Christian Geyer (1862-1929),
dem Hauptprediger der Sebalduskirche führten beide eine Auseinandersetzung
mit der bayrischen Kirchenleitung für eine liberale Interpretation von Bibel und Bekenntnis.
Auch die Gegenkräfte erkannten in Nürnberg ihre Chance.
Die Magier im Umkreis des NS-Regimes schufen mit ihren Neubauten am Reichsparteitagsgelände
eine energetische Anbindung an die Doppelkapelle auf der Burg.
Es gelang ihnen, sich die Michaelskräfte zu eigen zu machen.
Michaels Impuls ist die Kraft zur eigenständigen Urteilsbildung unter Einbeziehung des Herzens.
In der pervertierten Form ist dies die demagogische Beeinflussung.
Dies wurde durch ausgeklügelte magische Techniken auch erreicht.
Nach der völligen Vernichtung der Altstadt 1945 war in der Diskussion,
ob man die alte - auf geomantischen Grundlagen basierende - Stadtstruktur wieder aufnehmen sollte.
Es wurde ein Wettbewerb veranstaltet für den Wiederaugfbau der Altstadt.
Man entschied sich für die Beibehaltung des alten Musters, und damit auch für die geomantische Grundlage.
Der Entwurf stammte von den Stadtplanern Heinz Schmeißner und Wilhelm Schlegtendal.
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In der weiteren Geschichte bis heute ist die erdheilerische Tätigkeit wichtig,
die mit einem Seminar des slowenischen Geomanten Marko Pogacnik im Jahr 1997 begann.
Von da an wurden die Kraftebenen der Stadt von neuem belebt.
Ich danke in diesem Zuge allen ca. 300 Menschen, die ihr Herz in diesen Prozess mit eingebracht haben.
Ich durfte damals diese Treffen (ca. 60 mal) in der geistigen Arbeit anleiten.
Ein Beispiel für die transformierende Wirkung dieser Arbeit ist der Luitpoldhain.
Der Raum, in dem Leni Riefenstahl den Film zum Reichsparteitag Triumph des Willens 1934 drehte,
ist heute Eventplatz für Klassik-Open-Air in Nürnberg.
Es sitzen wieder so viele Menschen an diesem Platz,
aber sie sind in Einheit mit der Natur, den Elementarwesen und den Engeln.
Die Engel genießen hier gemeinsam mit den Menschen die inspirierte Musik.
Die Kraftquelle für diese Massenereignisse ist ein Zentrum plutonischer Energie an diesem Ort.
Es ist jetzt frei für die neue ganzheitliche Energie.
Dies soll nur ein Beispiel sein für die wahrhaft michaelischen Impulse. Was sind hier schon 50 oder 100 Jahre!
Aufgaben für die Zukunft
Nürnberg ist für den mitteleuropäischen Raum zusammen mit Aachen und Zürich ein Zentrum für die ätherische Erneuerung.
"Ätherische Erneuerung" bedeutet, Impulse zu bringen für die Bildekräfte in allen Naturbereichen
(Steine, Pflanzen, Tiere und Menschen). Nürnberg spielt dabei den kosmischen Part.
Im Umkreis von Nürnberg gibt es heute schon viele Initiativen, die sich mit diesem Thema beschäftigen.
Es gilt jetzt, die vorhandenen Impulse in dieser Richtung weiterzutragen,
damit wir wieder neue Menschenseelen inspirieren, die dazu fähig sind,
den Umbruch ins das neue Zeitalter weiter zu manifestieren.
Die Richtung, in die es gehen soll, ist charakterisiert durch Begriffe wie
Wassermannzeitalter, Michaelszeit, Aufstiegsprozess oder neue Energie.
Ich fordere alle Menschen aus diesem Raum auf ihr bestes zu geben.
Die Kraftstruktur der Stadt Nürnberg
Der feinstoffliche Kräftefluss ist wesentlich durch die vier Leylinien geprägt, die Nürnberg durchziehen und beleben.
Im Bild unten ist ihr Verlauf schematisch dargestellt. Fast alle Kirchengründungen bis 1450 liegen
auf einer dieser Linien oder sogar auf Kreuzungen. Dieses Muster sorgte dafür, dass Nürnberg bis heute
in seiner Kraft bleiben konnte.